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Das Feuer entsteht in der Maskenabteilung.

von Katharina Dielenhein

Viel stärker, als das in anderen Unternehmen der Fall ist, arbeiten an einem Theater viele Abteilungen unmittelbar am Produkt mit. Um den Zuschauer glücklich aus dem Großen Haus zu entlassen, sind die Maskenbildner und die Schreiner ebenso wichtig wie die Darsteller. Denn verkauft wird das Gesamtprodukt, also der ganze Abend. Und damit der Gesamteindruck am Ende stimmt, müssen nicht nur die Inszenierung sowie die schauspielerischen, tänzerischen oder musikalischen Leistungen stimmen, sondern auch das Drumherum: die Kulissen, die Kostüme, das Licht, die Einsätze.

Dass die Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Abteilungen beim Theater reibungslos funktioniert, hat sich vergangene Woche mal wieder bestätigt. Als die Werbefotos für das Neujahrskonzert entstanden, arbeiteten Intendanz, Maskenabteilung und Öffentlichkeitsarbeit einige Tage lang Hand in Hand. Das Ziel: Die vier Elemente ins Bild bannen.

Also wurde geplant und dann angepackt: Die vier beteiligten Maskenbildnerinnen setzten sich zusammen und entwickelten Ideen für Make-up und Haar, während die Intendanz sich um die Termine mit dem Modellen kümmerte. Waren die Modelle erst einmal geschminkt, war ich dann für die Fotos zuständig. Und damit das Ergebnis auch stimmte, legten unsere Maskenbildnerinnen auch während des Shootings immer wieder Hand an, schminkten nach oder steckten Haare hoch.

Eigentlich sagt man ja, viele Köche würden den Brei verderben. Ich finde: Das Ergebnis kann sich sehen lassen.